800 Kilogramm Bananen, 1,5 Tonnen Rüebli und vieles mehr verarbeitet das Pistor Personalrestaurant «Brioche» jedes Jahr zu rund 66'000 Mahlzeiten. Sous-Chef Marc Hochuli nimmt Sie mit hinter die Kulissen.
Marc Hochuli ist Sous-Chef im Pistor Personalrestaurant «Brioche» und bringt langjährige Erfahrung mit.
Im «Brioche» werden jährlich rund 66'000 frische Mahlzeiten für Mitarbeitende zubereitet.
Nachhaltigkeit, Saisonalität und Food-Waste-Reduktion prägen die Menüplanung.
Marc schätzt die Abwechslung, Teamarbeit und das positive Feedback der Gäste.
«Nach der Schulzeit schwankte ich zwischen Automech und Koch», beginnt Marc Hochuli seine Geschichte. «Ich absolvierte dann eine klassische Lehre in einem Restaurant.» Danach bildete sich der gebürtige Aargauer zum Diätkoch weiter und arbeitete in der Hochgebirgsklinik Davos, in einem Altersheim und zuletzt 25 Jahre im Paraplegikerzentrum Nottwil. Dann sei es Zeit für etwas Neues gewesen: «Am liebsten mit weniger Wochenendeinsätzen.» 2023 hat Marc bei Pistor die ideale Stelle gefunden.
Marc Hochuli
Marc Hochuli (52) wohnt mit seiner Frau, seinen zwei erwachsenen Töchtern und zwei Hunden in Schöftland AG. Mit einem der Vierbeiner betreibt er in der Freizeit gerne den Hundesport «Agility».
Ein volles Pensum
«Wenn Küchenchef Christian nicht da ist, übernehme ich seine Position und die Personal- und Menüplanung», erklärt Marc. Ansonsten bereitet er die Abendmenüs vor und kümmert sich um Betriebssicherheit und Hygiene. Sein Arbeitstag beginnt um sieben Uhr. «Es gibt reichlich zu tun, denn wir kochen das meiste nicht vor, sondern frisch. Bis zur ersten Pause um neun Uhr muss das Mittagessen zu 75 Prozent vorbereitet sein – um elf Uhr kommen die ersten Mitarbeitenden zum Zmittag.»
Nachhaltig, günstig gesund
«Bei der Menüauswahl schauen wir auf die Saison und darauf, was wir allenfalls von Pistor bekommen», berichtet Marc. Das «Brioche» erhält zum Beispiel Lebensmittel, wenn bei einer Lieferung etwas falsch lief oder ein Lieferpartner etwas nicht mehr braucht. Dadurch reduziert das Personalrestaurant Food Waste und kann günstige Preise bieten. Auch der Faktor Gesundheit ist Marc wichtig: Da die Leute regelmässig im «Brioche» essen, geht er mit Fett und Geschmacksverstärkern sparsam um.
Engagiert und dankbar
«Wenn ich mitten in der Arbeit bin, zwei volle Bratpfannen gleichzeitig bedienen muss und hin und her laufe, bin ich in meinem Element», verrät Marc lachend. «Seit letztem August bin ich nun auch für einen Lernenden zuständig – eine Herausforderung, die ich schön finde.» Herausfordernd seien besonders auch die unberechenbaren Gästezahlen: Mal sind es 240, mal 300 Leute. Umso dankbarer sei das Team für das positive Feedback: «Die Pistorianerinnen und Pistorianer loben uns oft und sind sehr verständnisvoll. Dafür möchten wir herzlich Danke sagen», betont Marc.
Bilder: Pistor
Wenn ich mitten in der Arbeit bin, zwei volle Bratpfannen gleichzeitig bedienen muss und hin und her laufe, bin ich in meinem Element.
Marc Hochuli
Sous-Chef im Pistor Personalrestaurant «Brioche»